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Unreifes Obst gekauft?

Manche Obst- und Gemüsesorten können sich einfach nicht riechen und sollten daher separat gelagert werden. Das liegt am Reifegas Ethylen, das dafür sorgt, dass der Reifeprozess beschleunigt wird. Hin und wieder kann das nützlich sein, wenn Sie etwa möchten, dass eine unreife Frucht nachreift. Aber in der Regel sollten Sie die Wechselwirkung von Ethylen auf andere Obst- und Gemüsesorten verhindern.

Reife Avocados haben nichts im Kühlschrank, der normalerweise eine Temperatur von fünf bis sieben Grad hat, zu suchen. Allerdings...

In diesem Fall können Sie sich beispielsweise den stark ethylenproduzierenden Apfel zur Hilfe holen: Packen Sie die unreife Avocado mit einem Apfel in eine Papiertüte bei Zimmertemperatur. So reifen Avocados schnell nach. Auch einige Gemüsesorten produzieren Ethylen, allen voran die Tomate. Außerdem: Broccoli, Kartoffeln, Gurken, Blumenkohl, Rosenkohl, Lauch, Paprika, Pilze und Spinat.

Äpfel wachsen am besten in einem kühlen, dunklen Keller. Ein Kühlschrank sollte nur dann als Notlösung gewählt werden, wenn keine passende Speisekammer vorhanden ist. Äpfel können monatelang im Keller gelagert werden.

Auch die Birne mag es kühl und dunkel. Allerdings sollten reife Birnen besser im Kühlschrank aufbewahrt werden. Doch Vorsicht: Birnen nehmen sehr schnell Fremdgerüche an und sollten daher nicht neben geruchsintensiven Käsesorten oder gar Knoblauch aufbewahrt werden. Zitrusfrüchte wie Orangen und Mandarinen sind Südfrüchte - das bedeutet, sie brauchen keine Kälte und verlieren im Kühlschrank sogar ihren Geschmack. Trotzdem sind auch zu hohe Temperaturen nicht förderlich für eine lange Lagerung, da die Früchte zu schimmeln beginnen. Mäßige Temperaturen im Vorratsregal tun ihnen gut.

Allgemein sollte man sich an die Regel halten, Südfrüchte nicht unter zwölf Grad zu lagern. Die niedrigen Temperaturen vertragen auch Mangos nicht. Sie werden dann matschig und fleckig. Drachenfrüchte sollten ebenfalls außerhalb des Kühlschranks gelagert werden. Das Kakteengewächs, auch Pitaya genannt, isst man am besten roh. Wenn die Drachenfrucht erhitzt wird, verliert sie ihren Geschmack. Kirschen wiederum fühlen sich am wohlsten mit Stiel im Kühlschrank. Verzehren Sie sie trotzdem innerhalb von drei Tagen. Sie sollten Kirschen außerdem nicht vor der Aufbewahrung waschen, da sie sonst matschig werden und schneller verderben.

Wohin mit der Gurke? Die Gurke ist ein kälteempfindliches Gemüse und gehört nicht in den Kühlschrank. Sie sollte nie unter zwölf Grad gelagert werden, sie wird weich und wässrig. In einer dunklen Ecke in einer nicht allzu kalten Vorratskammer hingegen hält sie sich lang. Werden Kartoffeln falsch gelagert, beispielsweise an einem zu hellen Ort, fangen sie an zu keimen. Sie mögen es kühl, circa vier bis acht Grad, und noch dazu dunkel und trocken. Ist ihr Vorratsregal zu hell, dann legen Sie die Kartoffeln in eine Dunkelbox.

Auch Knoblauch sollte kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Der Kühlschrank ist aber tabu für Knoblauch. Luftdichte Behälter sorgen dafür, dass er vergammelt. Besser sind verschließbare Keramikbehälter mit Luftlöchern. Wenn Sie Karotten richtig lagern möchten, dann entfernen Sie zuallererst das Grünzeug, denn das entzieht dem Gemüse die Feuchtigkeit. Im Gemüsefach des Kühlschranks fühlen sich Karotten sehr wohl und halten bis zu vier Wochen lang. In Folie verpackte Karotten sollten Sie von der Verpackung befreien - diese fördert Schimmelbildung.

Bei Radieschen sollten Sie besser auch das Grün entfernen, dann halten sie sich länger. Wickeln Sie sie in ein feuchtes Küchentuch - und ab mit ihnen ins Gemüsefach im Kühlschrank. Paprika darf im Gemüsefach im Kühlschrank gelagert werden. Achten Sie aber darauf, dass das Kühlfach nicht zu kühl ist, da Paprika bei zu niedrigen Temperaturen tatsächlich schneller verdirbt. Bei der richtigen Temperatur hält sich Paprika circa eine Woche lang. Die grüne und gelbe Sorte hält sich etwas länger, da es sich um eine unreife Paprika handelt.

Unreifes Obst gekauft?

Manche Obst- und Gemüsesorten können sich einfach nicht riechen und sollten daher separat gelagert werden. Das liegt am Reifegas Ethylen, das dafür sorgt, dass der Reifeprozess beschleunigt wird. Hin und wieder kann das nützlich sein, wenn Sie etwa möchten, dass eine unreife Frucht nachreift. Aber in der Regel sollten Sie die Wechselwirkung von Ethylen auf andere Obst- und Gemüsesorten verhindern.

Reife Avocados haben nichts im Kühlschrank, der normalerweise eine Temperatur von fünf bis sieben Grad hat, zu suchen. Allerdings...

In diesem Fall können Sie sich beispielsweise den stark ethylenproduzierenden Apfel zur Hilfe holen: Packen Sie die unreife Avocado mit einem Apfel in eine Papiertüte bei Zimmertemperatur. So reifen Avocados schnell nach. Auch einige Gemüsesorten produzieren Ethylen, allen voran die Tomate. Außerdem: Broccoli, Kartoffeln, Gurken, Blumenkohl, Rosenkohl, Lauch, Paprika, Pilze und Spinat.

Äpfel wachsen am besten in einem kühlen, dunklen Keller. Ein Kühlschrank sollte nur dann als Notlösung gewählt werden, wenn keine passende Speisekammer vorhanden ist. Äpfel können monatelang im Keller gelagert werden.

Auch die Birne mag es kühl und dunkel. Allerdings sollten reife Birnen besser im Kühlschrank aufbewahrt werden. Doch Vorsicht: Birnen nehmen sehr schnell Fremdgerüche an und sollten daher nicht neben geruchsintensiven Käsesorten oder gar Knoblauch aufbewahrt werden. Zitrusfrüchte wie Orangen und Mandarinen sind Südfrüchte - das bedeutet, sie brauchen keine Kälte und verlieren im Kühlschrank sogar ihren Geschmack. Trotzdem sind auch zu hohe Temperaturen nicht förderlich für eine lange Lagerung, da die Früchte zu schimmeln beginnen. Mäßige Temperaturen im Vorratsregal tun ihnen gut.

Allgemein sollte man sich an die Regel halten, Südfrüchte nicht unter zwölf Grad zu lagern. Die niedrigen Temperaturen vertragen auch Mangos nicht. Sie werden dann matschig und fleckig. Drachenfrüchte sollten ebenfalls außerhalb des Kühlschranks gelagert werden. Das Kakteengewächs, auch Pitaya genannt, isst man am besten roh. Wenn die Drachenfrucht erhitzt wird, verliert sie ihren Geschmack. Kirschen wiederum fühlen sich am wohlsten mit Stiel im Kühlschrank. Verzehren Sie sie trotzdem innerhalb von drei Tagen. Sie sollten Kirschen außerdem nicht vor der Aufbewahrung waschen, da sie sonst matschig werden und schneller verderben.

Wohin mit der Gurke? Die Gurke ist ein kälteempfindliches Gemüse und gehört nicht in den Kühlschrank. Sie sollte nie unter zwölf Grad gelagert werden, sie wird weich und wässrig. In einer dunklen Ecke in einer nicht allzu kalten Vorratskammer hingegen hält sie sich lang. Werden Kartoffeln falsch gelagert, beispielsweise an einem zu hellen Ort, fangen sie an zu keimen. Sie mögen es kühl, circa vier bis acht Grad, und noch dazu dunkel und trocken. Ist ihr Vorratsregal zu hell, dann legen Sie die Kartoffeln in eine Dunkelbox.

Auch Knoblauch sollte kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Der Kühlschrank ist aber tabu für Knoblauch. Luftdichte Behälter sorgen dafür, dass er vergammelt. Besser sind verschließbare Keramikbehälter mit Luftlöchern. Wenn Sie Karotten richtig lagern möchten, dann entfernen Sie zuallererst das Grünzeug, denn das entzieht dem Gemüse die Feuchtigkeit. Im Gemüsefach des Kühlschranks fühlen sich Karotten sehr wohl und halten bis zu vier Wochen lang. In Folie verpackte Karotten sollten Sie von der Verpackung befreien - diese fördert Schimmelbildung.

Bei Radieschen sollten Sie besser auch das Grün entfernen, dann halten sie sich länger. Wickeln Sie sie in ein feuchtes Küchentuch - und ab mit ihnen ins Gemüsefach im Kühlschrank. Paprika darf im Gemüsefach im Kühlschrank gelagert werden. Achten Sie aber darauf, dass das Kühlfach nicht zu kühl ist, da Paprika bei zu niedrigen Temperaturen tatsächlich schneller verdirbt. Bei der richtigen Temperatur hält sich Paprika circa eine Woche lang. Die grüne und gelbe Sorte hält sich etwas länger, da es sich um eine unreife Paprika handelt.