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Beine ohne Krampfadern und Besenreiser

Mit Yoga-Übungen Krampfadern vorbeugen

Um sie gar nicht erst zu bekommen, solltest du Krampfadern vorbeugen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du eine erbliche Veranlagung zur Bindegewebs- und Venenschwäche mitbringst.

Mit welchen Übungen das gelingt, hat uns Claudia-Manuela Elst, Yoga-Trainerin in München (Power Yoga Munich - Business, Personal und Studio Yogaklassen), gezeigt und erklärt.

Wieso hilft Yoga gegen Krampfadern?

„Während man die Übungen macht, wird die Muskulatur der Beine trainiert und massiert. Durch die Dehnung der Beinmuskulatur und den Druck auf das Gewebe verbessert sich die Durchblutung. Das ist wichtig, damit Krampfadern erst gar nicht entstehen. Die Übungen können aber auch bei bereits vorhandenen Beschwerden Linderung bringen.

Alle diese Übungen gegen Krampfadern können bei Bein- und Fußschmerzen unterschiedlicher Art durchgeführt werden und sind zusätzlich gut fürs die Flexibitität der Knie. Wenn die Knie wirklich sehr wehtun, sollte man die Intensität der Übungen nur langsam steigern. Vorsichtig zu dehnen, ist dann umso wichtiger, genauso wie keine ruckartigen Bewegungen zu machen, weil man sich dabei ganz schnell verletzen kann.

Die Übungen sind auch gut für die Leber, Nieren und für die inneren Organe des Bauchraums − vor allem dann, wenn man Bauch und Beckboden anspannt.“

Worauf muss ich achten, wenn ich die Übungen mache?

„Damit du Krampfadern mit diesen Übungen wirklich effektiv und nachhaltig vorbeugen kannst, solltest du:

sie möglichst jeden zweiten Tag üben. Regelmäßigkeit ist wichtig!

die Übungen mindestens eine Minute bis hin zu 15 Minuten halten.

richtig atmen! Achte darauf, dass Ein- und Ausatmung immer gleich lang und gleich intensiv sind. Mach keine Pausen zwischen den Atemzügen und halte niemals den Atem an.

die Übungen immer auf beiden Seiten für die gleiche Zeitdauer durchführen.

Die sitzenden Positionen kannst du auch nach dem Essen bzw. beim Fernsehen machen. Bauch und Beckenboden dürfen dann aber nicht angespannt werden! Liegt die Mahlzeit aber eine Stunde zurück, muss diese muskuläre Spannung unbedingt gehalten werden!“

Übung 1: Virasana - Ausgangsposition

Eine sehr schöne Übung, um Krampfadern vorzubeugen, ist Virasana - das heißt übersetzt Held. Es ist eine sitzende Stellung, bei der die Knie nebeneinander zusammengehalten werden. Übung 1 zeigt die einfachste Form dieser Pose. Du kannst gerne so vor dem Fernseher oder Computer sitzen, auch direkt nach einer Mahlzeit.

Setz dich auf die Waden.

Die Knie bringst du möglichst eng zusammen.

Das Gesäß ruht auf den Fersen.

Die Füße sind flach am Boden - die Zehen werden nicht eingezogen.

Du hältst den Rücken sehr gerade und ziehst die Wirbelsäule lang in Richtung Kopf.

Die Arme kannst du hinter dem Rücken abstützen oder überkreuzen, wobei du mit der linken Hand den rechten Fuß greifst und umgekehrt.

Tief ein- und ausatmen.

Setz dich auf die Waden.

Die Knie bringst du möglichst eng zusammen.

Das Gesäß ruht auf den Fersen.

Die Füße sind flach am Boden - die Zehen werden nicht eingezogen.

Du hältst den Rücken sehr gerade und ziehst die Wirbelsäule lang in Richtung Kopf.

Die Arme kannst du hinter dem Rücken abstützen oder überkreuzen, wobei du mit der linken Hand den rechten Fuß greifst und umgekehrt (Bild 2).

Tief ein- und ausatmen.

Pose 1:

Lege die Waden seitlich neben die Oberschenkel und halte die Fersen links und rechts der Oberschenkel.

Die Knie bleiben so eng wie möglich zusammen.

Die Arme bringst du zum Namaste-Gruß zusammen.

Pose 2:

Rücken nach vorne und nach oben wölben.

Brustkorb hochziehen.

Die Hände hinter dem Rücken abstützen, mit den Handflächen flach auf den Boden oder auf den Fingerspitzen. Du kannst auch die Hände soweit zusammenbringen, dass die kleinen Finger einander berühren.

Den Kopf ganz in den Nacken ziehen.

Pose 3:

Um die Arme ineinander zu verschränken, bringst du erst einmal den linken Arm am Ellbogen angewinkelt hoch und verschränkt den rechten Arm von unten um den linken Arm.

Versuche, mit den Fingern der rechten Hand, die Handfläche der linken Hand zu berühren.

Die Ellbogen möglichst weit nach oben schieben und die Unterarme vom Körper weg nach vorne lehnen.

Spannung im Beckenboden und Bauchbereich halten, vorausgesetzt man hat zuvor NICHT gegessen.

Pose 4:

Die Hände zu einem Namaste-Gruß oberhalb des Kopfes zusammenbringen und die Handflächen ganz fest zusammenpressen. Das ist gut für die Schultermuskulatur.

Den Rücken immer gerade halten und zum Kopf hin verlängern.

Die Schultern nach unten ziehen.

Pose 5:

Hier bringst du die Knie weit auseinander und verlängerst den Rücken zum Kopf hin, auch mithilfe der eingezogenen Bauchmuskulatur. Spanne die Arme an.

Beine ohne Krampfadern und Besenreiser

Mit Yoga-Übungen Krampfadern vorbeugen

Um sie gar nicht erst zu bekommen, solltest du Krampfadern vorbeugen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du eine erbliche Veranlagung zur Bindegewebs- und Venenschwäche mitbringst.

Mit welchen Übungen das gelingt, hat uns Claudia-Manuela Elst, Yoga-Trainerin in München (Power Yoga Munich - Business, Personal und Studio Yogaklassen), gezeigt und erklärt.

Wieso hilft Yoga gegen Krampfadern?

„Während man die Übungen macht, wird die Muskulatur der Beine trainiert und massiert. Durch die Dehnung der Beinmuskulatur und den Druck auf das Gewebe verbessert sich die Durchblutung. Das ist wichtig, damit Krampfadern erst gar nicht entstehen. Die Übungen können aber auch bei bereits vorhandenen Beschwerden Linderung bringen.

Alle diese Übungen gegen Krampfadern können bei Bein- und Fußschmerzen unterschiedlicher Art durchgeführt werden und sind zusätzlich gut fürs die Flexibitität der Knie. Wenn die Knie wirklich sehr wehtun, sollte man die Intensität der Übungen nur langsam steigern. Vorsichtig zu dehnen, ist dann umso wichtiger, genauso wie keine ruckartigen Bewegungen zu machen, weil man sich dabei ganz schnell verletzen kann.

Die Übungen sind auch gut für die Leber, Nieren und für die inneren Organe des Bauchraums − vor allem dann, wenn man Bauch und Beckboden anspannt.“

Worauf muss ich achten, wenn ich die Übungen mache?

„Damit du Krampfadern mit diesen Übungen wirklich effektiv und nachhaltig vorbeugen kannst, solltest du:

sie möglichst jeden zweiten Tag üben. Regelmäßigkeit ist wichtig!

die Übungen mindestens eine Minute bis hin zu 15 Minuten halten.

richtig atmen! Achte darauf, dass Ein- und Ausatmung immer gleich lang und gleich intensiv sind. Mach keine Pausen zwischen den Atemzügen und halte niemals den Atem an.

die Übungen immer auf beiden Seiten für die gleiche Zeitdauer durchführen.

Die sitzenden Positionen kannst du auch nach dem Essen bzw. beim Fernsehen machen. Bauch und Beckenboden dürfen dann aber nicht angespannt werden! Liegt die Mahlzeit aber eine Stunde zurück, muss diese muskuläre Spannung unbedingt gehalten werden!“

Übung 1: Virasana - Ausgangsposition

Eine sehr schöne Übung, um Krampfadern vorzubeugen, ist Virasana - das heißt übersetzt Held. Es ist eine sitzende Stellung, bei der die Knie nebeneinander zusammengehalten werden. Übung 1 zeigt die einfachste Form dieser Pose. Du kannst gerne so vor dem Fernseher oder Computer sitzen, auch direkt nach einer Mahlzeit.

Setz dich auf die Waden.

Die Knie bringst du möglichst eng zusammen.

Das Gesäß ruht auf den Fersen.

Die Füße sind flach am Boden - die Zehen werden nicht eingezogen.

Du hältst den Rücken sehr gerade und ziehst die Wirbelsäule lang in Richtung Kopf.

Die Arme kannst du hinter dem Rücken abstützen oder überkreuzen, wobei du mit der linken Hand den rechten Fuß greifst und umgekehrt.

Tief ein- und ausatmen.

Setz dich auf die Waden.

Die Knie bringst du möglichst eng zusammen.

Das Gesäß ruht auf den Fersen.

Die Füße sind flach am Boden - die Zehen werden nicht eingezogen.

Du hältst den Rücken sehr gerade und ziehst die Wirbelsäule lang in Richtung Kopf.

Die Arme kannst du hinter dem Rücken abstützen oder überkreuzen, wobei du mit der linken Hand den rechten Fuß greifst und umgekehrt (Bild 2).

Tief ein- und ausatmen.

Pose 1:

Lege die Waden seitlich neben die Oberschenkel und halte die Fersen links und rechts der Oberschenkel.

Die Knie bleiben so eng wie möglich zusammen.

Die Arme bringst du zum Namaste-Gruß zusammen.

Pose 2:

Rücken nach vorne und nach oben wölben.

Brustkorb hochziehen.

Die Hände hinter dem Rücken abstützen, mit den Handflächen flach auf den Boden oder auf den Fingerspitzen. Du kannst auch die Hände soweit zusammenbringen, dass die kleinen Finger einander berühren.

Den Kopf ganz in den Nacken ziehen.

Pose 3:

Um die Arme ineinander zu verschränken, bringst du erst einmal den linken Arm am Ellbogen angewinkelt hoch und verschränkt den rechten Arm von unten um den linken Arm.

Versuche, mit den Fingern der rechten Hand, die Handfläche der linken Hand zu berühren.

Die Ellbogen möglichst weit nach oben schieben und die Unterarme vom Körper weg nach vorne lehnen.

Spannung im Beckenboden und Bauchbereich halten, vorausgesetzt man hat zuvor NICHT gegessen.

Pose 4:

Die Hände zu einem Namaste-Gruß oberhalb des Kopfes zusammenbringen und die Handflächen ganz fest zusammenpressen. Das ist gut für die Schultermuskulatur.

Den Rücken immer gerade halten und zum Kopf hin verlängern.

Die Schultern nach unten ziehen.

Pose 5:

Hier bringst du die Knie weit auseinander und verlängerst den Rücken zum Kopf hin, auch mithilfe der eingezogenen Bauchmuskulatur. Spanne die Arme an.